Meine Arbeit
Manchmal fühlt sich das Leben wie ein Berg an, dessen Besteigung unmöglich erscheint. Der Weg ist steil, die Sicht ist eingeschränkt – und inmitten all der Anstrengung verschwindet nicht nur der Gipfel aus dem Blickfeld, sondern auch die Schönheit der Umgebung. Genau hier komme ich ins Spiel: Ich begleite dich mit einem Blick von außen – und helfe dir dabei, wieder das zu sehen, was du im Moment aus eigener Kraft nicht erkennen kannst.
Veränderungen gehören zum Leben dazu – können aber auch überwältigend sein. Der Umzug in ein neues Land. Kinder, die das Elternhaus verlassen. Die Wechseljahre. Die Trennung von einem langjährigen Partner – oder schon allein der Gedanke daran. Eine Lebensphase, die sich nicht mehr richtig anfühlt. Momente, in denen man denkt: Ich brauche jemanden, der mir zuhört und die Dinge mit mir durchdenkt.
Ich biete psychologische Beratung in einer sicheren, wertschätzenden Umgebung an. Keine Standardratschläge – sondern eine auf Dich und Dein Leben zugeschnittene Begleitung.
Meine Beratung richtet sich vor allem an Menschen, die sich in einer anspruchsvollen Lebensphase oder einem Übergang befinden und die:
- ihre eigenen Muster besser verstehen möchten
- einen konstruktiven Umgang mit schwierigen Emotionen entwickeln wollen
- sich in belastenden Situationen professionelle Unterstützung wünschen
- Klarheit suchen — über sich selbst, ihre Werte und ihren nächsten Schritt.
Du brauchst keine Diagnose. Du musst auch nicht «krank» sein. Es reicht, wenn du spürst, dass du gerade Unterstützung gebrauchen könntest…
Meine Arbeit ist werteorientiert und präventiv. Als ausgebildete ACT-Praktikerin (Acceptance and Commitment Therapy) arbeite ich mit Ansätzen, die dir helfen, dich weniger gegen das Leben zu stemmen — und dich mehr in Richtung dessen zu bewegen, was dir wirklich wichtig ist.
Ich berate auf Deutsch, Schweizerdeutsch und Englisch — in meiner Praxis in Bern oder, wo nötig, online.
Bevor du einen Termin buchst, kannst du mich gerne bei einem kurzen, kostenlosen Telefonat kennenlernen. Schick mir einfach eine WhatsApp-Nachricht oder ruf mich an – ich melde mich dann bei dir.
Wann kommen Menschen zu mir?
Ich merke, dass ich so nicht weitermachen möchte.
Nicht jede belastende Lebensphase beginnt mit einer offensichtlichen Krise.
Oft entwickelt sich zunächst eher ein diffuses Gefühl:
- dass etwas nicht mehr richtig passt
- dass der Alltag zunehmend Kraft kostet
- dass man innerlich erschöpft oder distanziert wird
- oder dass man sich selbst im eigenen Leben irgendwie verloren hat.
Viele Menschen funktionieren in solchen Phasen weiterhin nach aussen. Sie kümmern sich um Arbeit, Familie und Verpflichtungen — manchmal sogar besonders gut. Und genau deshalb bleiben die eigenen Bedürfnisse oft lange unsichtbar.
Statt innezuhalten, entsteht häufig noch mehr Druck:
- „Ich müsste mich einfach besser organisieren.“
- „Andere schaffen das doch auch.“
- „Ich darf mich nicht so anstellen.“
Viele Menschen versuchen dann:
- unangenehme Gefühle zu verdrängen
- sich abzulenken
- noch produktiver zu werden
- oder permanent gegen innere Erschöpfung anzukämpfen.
Kurzfristig kann das funktionieren. Langfristig entsteht jedoch oft noch mehr Distanz zu den eigenen Bedürfnissen, Grenzen und Werten.
Wie wir miteinander arbeiten könnten
Im ACT-Ansatz geht es nicht darum, sich ständig „gut“ fühlen zu müssen. Vielmehr kann ich Dir dabei helfen, einen anderen Umgang mit innerem Druck, Selbstkritik und schwierigen Gefühlen zu entwickeln.
Gemeinsam könnten wir erkunden:
- Welche inneren Antreiber bestimmen gerade den Alltag?
- Welche Gedanken erzeugen besonders viel Druck?
- Welche Gefühle dürfen kaum Raum bekommen?
- Und wie sieht ein Leben aus, das sich langfristig wirklich stimmig anfühlt?
Ein wichtiger Teil der Arbeit besteht darin, aus automatischen Mustern auszusteigen.
Das bedeutet zum Beispiel:
- belastende Gedanken wahrzunehmen, ohne ihnen sofort glauben oder folgen zu müssen
- unangenehmen Gefühlen mit mehr Offenheit zu begegnen
- wieder bewusster wahrzunehmen, was wirklich wichtig ist
- und Schritt für Schritt Entscheidungen zu treffen, die stärker an den eigenen Werten orientiert sind.
Dabei geht es nicht um Perfektion oder Selbstoptimierung. Sondern darum, wieder mehr Verbindung zu sich selbst zu entwickeln — auch inmitten von Stress, Unsicherheit oder schwierigen Emotionen. Viele Menschen erleben dadurch nicht nur Entlastung, sondern auch das Gefühl, ihr Leben wieder aktiver und bewusster gestalten zu können.